Motorradkatalog

Enduro-Motorräder

Enduro-Motorräder sind geländetaugliche Motorräder, die für Waldwege, Schotterpisten, Felsstufen, Wurzelpassagen und anspruchsvolles Gelände gebaut werden. Sie sind meist schlank, haben viel Federweg, hohe Bodenfreiheit, grobstollige Reifen und eine kompakte Sitzbank. Der Charakter ist direkt, leichtfüßig und fordernd: Man spürt den Untergrund, arbeitet aktiv mit dem Körper und bekommt dafür viel Kontrolle. Angesprochen werden Einsteiger ins Gelände, sportliche Hobbyfahrer, Tourenfahrer abseits des Asphalts und Menschen, die Training, Rallyes oder Hard-Enduro-Strecken reizen. Im Alltag eignen sich manche Varianten mit Straßenzulassung auch für Pendelstrecken oder Landstraßen, doch ihr eigentliches Revier bleibt das unbefestigte Terrain. Wer eine Enduro wählt, sollte vor allem darauf achten, wie gut Fahrwerk, Sitzhöhe und Motorcharakter zum eigenen Können und Einsatzgebiet passen.

24 Motorräder gefunden

Marke und ModellKategorieJahreHubraumLeistungGewichtSitzhöhe
Kawasaki KX250XEnduro2026249 cm³—106 kg945 mm
Kawasaki KX 250XCEnduro2020–present249 cm³49 PS (36 kW)109 kg945 mm
Honda CRF 450RXEnduro2017–present450 cm³51 PS (37 kW)116.1 kg958 mm
Kawasaki KLX 140GEnduro2017–present144 cm³14,3 PS (10,5 kW)99 kg861 mm
Suzuki RMX 450ZEnduro2017–2018449 cm³46 PS (33 kW)123.5 kg950 mm
Yamaha TT R230Enduro2016–2017223 cm³20 PS (15 kW)114 kg871 mm
Yamaha YZ 250XEnduro2016–present249 cm³25 PS (19 kW)103.9 kg975 mm
Yamaha YZ 450FXEnduro2016–present450 cm³—112.9 kg955 mm
Honda CRF 450 RallyEnduro2013–present449.7 cm³52 PS (38 kW)111 kg953 mm
Honda CRF250XEnduro2012–2013249 cm³25 PS (19 kW)115.2 kg958 mm
Kawasaki KLX 140LEnduro2012–2013144 cm³14,3 PS (10,5 kW)95 kg800 mm
Yamaha TT R125LWEnduro2012–2013123.7 cm³9,8 PS (7,2 kW)84 kg805 mm
Yamaha TT R125LW/EEnduro2012–2013124 cm³15 PS (11 kW)90 kg805 mm
Kawasaki KLX 140Enduro2011–2012144 cm³14,3 PS (10,5 kW)93 kg780 mm
Kawasaki KLX 125Enduro2009–2010125 cm³10,1 PS (7,5 kW)113 kg831 mm
Honda CR F 100FEnduro2006–present99 cm³8 PS (6 kW)77.1 kg785 mm
Kawasaki KL X 125 LEnduro2006–present124 cm³15 PS (11 kW)81 kg805 mm
Kawasaki KL X 125Enduro2003–present125 cm³10,4 PS (7,7 kW)113 kg830 mm
Suzuki RV 125 VAN VANEnduro2003–2016125 cm³12 PS (9 kW)117 kg770 mm
Yamaha WR 450FEnduro2003–present450 cm³—116.1 kg955 mm
Honda XR 650REnduro2001–present649 cm³72 PS (53 kW)125.6 kg935 mm
Yamaha TT-R 125LEEnduro2000–2017124 cm³10,1 PS (7,5 kW)89.8 kg805 mm
Yamaha WR 250FEnduro2000–present250 cm³—112.9 kg955 mm
Kawasaki KL X 300REnduro1996–present292 cm³25 PS (18 kW)128 kg899 mm

So wählen Sie Enduro-Motorräder

  • Leistungsentfaltung: Ein gut dosierbarer, spurtstarker Motor mit weichem Ansprechen hilft im Gelände, weil das Hinterrad bei losem Untergrund kontrolliert Grip aufbauen muss. Zweitakter wirken oft bissiger und leichter, Viertakter laufen meist gleichmäßiger und gelassener.
  • Handling und Gewicht: Ein niedriges Gewicht und ein schmaler Rahmen machen die Maschine beim Umsetzen, Wenden und Aufheben deutlich einfacher. Besonders in Spitzkehren, Steilstücken und nach Stürzen zahlt sich ein handliches, ausgewogenes Fahrwerk aus.
  • Sitzposition: Eine aufrechte Haltung mit schmaler Sitzbank, breitem Lenker und guter Beinfreiheit erlaubt Fahren im Stehen und aktive Gewichtsverlagerung. Wichtig ist, dass Lenkerhöhe, Fußrastenabstand und Sitzhöhe zu Körpergröße und Schrittlänge passen.
  • Einsatzzweck: Wer vor allem technische Trails und Wettbewerbe fährt, braucht eine kompromisslos geländeorientierte Ausrichtung. Wer Wege verbinden oder Touren fahren will, profitiert von Straßenzulassung, Licht, Tankvolumen und etwas mehr Laufruhe.

Auf einen Blick

24 Modelle

Leistung
Median: 15 PS (11 kW)
Typischer Bereich: 13 PS (10 kW)–35 PS (26 kW)
Gewicht
Median: 112 kg
Typischer Bereich: 93,5 kg–115,9 kg
Sitzhöhe
Median: 885 mm
Typischer Bereich: 805 mm–954,5 mm

Median und mittlere Hälfte der Werte, berechnet aus den neuesten Modelljahr-Daten mit verfügbaren Angaben.

Modelle innerhalb der rechnerischen A2-Grenzen

Keine passenden A2-Beispiele in dieser Kategorie

FAQ

Ist eine Enduro für Anfänger geeignet?
Ja, wenn Gewicht, Sitzhöhe und Motorcharakter zum Können passen. Einsteiger fahren meist besser mit einer leichten, gutmütigen Maschine, die sich leicht dosieren lässt und Fehler verzeiht. Ein Training im Gelände hilft zusätzlich, Technik und Selbstvertrauen aufzubauen.
Kann ich eine Enduro im Alltag fahren?
Nur mit Straßenzulassung und dann mit Einschränkungen. Solche Modelle sind auf Landstraßen und kurzen Strecken praktisch, bieten aber oft weniger Komfort auf Autobahnen, haben härtere Sitzbänke und verlangen häufiger Wartung als reine Straßenmotorräder.
Worin unterscheidet sich eine Enduro von einer Reiseenduro?
Eine klassische Enduro ist leichter, schlanker und stärker auf Geländefahren ausgelegt. Eine Reiseenduro ist größer, komfortabler und für Gepäck sowie lange Strecken gedacht, verliert dafür im engen, technischen Terrain an Agilität.
Wie viel Leistung ist typisch?
Der Median liegt bei 15 PS (11 kW); die mittlere Hälfte der Modelle liegt zwischen 13 PS (10 kW) und 35 PS (26 kW).